Sicherheit mit Notfallplan

Sicherheit mit Notfallplan

Nicht nur durch die demographische Entwicklung, sondern auch durch Unglücksfälle kann es zu einem Ausfall des Chefs im Unternehmen kommen. Hauptbetroffene sind dabei Einzelunternehmer, da diese anders als es bei Kapitalgesellschaften der Fall ist, meist keine klaren Notfall-Regelungen getroffen haben. Die strukturierte Vorsorge geht meist im Tagesgeschäft unter.

Es ist zu beobachten, dass der einzelne Unternehmer kein ausreichendes Problembewusstsein hat oder sich vor dem Thema einfach verschließt. Fakt ist, in einem Notfall kann schon das Fehlen einer einfachen Bankvollmacht oder der Zugriff zu entsprechenden Passworten für die Computer in der Firma weitreichende Konsequenzen haben, erklärt Marek Schwiesau Inhaber der Unternehmensberatung Die Beratungsmanufaktur“.

Wenn es in diesen Unternehmen zu einem Ernstfall kommt, dann ist meist jedes dritte Unternehmen innerhalb von 14 Tagen handlungsunfähig und damit in seiner Existenz bedroht. Die meisten Unternehmer versichern sich zwar gegen Risiken. Es werden Haftpflichtversicherungen, Versicherungen gegen Sturm- und Wasserschäden und andere Versicherungen abgeschlossen. An den einfachsten Weg der Vorsorge, einen individuellen Notfallplan zu schmieden, denken die meisten Unternehmer hingegen nicht. Laut einer DIHK-Umfrage, haben nur rund 28 Prozent der deutschen Unternehmen eine ausreichende Notfallvorsorge getroffen.

Ein Beispiel

Auch Thomas F. war ein typischer Unternehmer, wie man sie in agilen Kleinunternehmen kennt. In seiner florierenden Fahrschule lief nichts ohne den Chef. Er harte alles in der Hand und pflegte hervorragende

Kontakte zu Ämtern und Institutionen. Sein Umgang mit den Kunden war unübertroffen. Niemand hatte mit einer Katastrophe gerechnet. Sie passierte einfach. Ein unverschuldeter schwerer Unfall mit einem Fahrschüler, riss Thomas F. aus seiner Tätigkeit und fast aus dem Leben. Mit Glück überlebte er schwerverletzt.

Nach zehn Monaten der Genesung kehrte er zurück. Ihn traf der nächste Schlag! Die Firma war wirtschaftlich geschädigt. Seine Buchhaltung war ungenügend vorbereitet, die Rechnungen waren nicht korrekt verbucht und laufende Jahresverträge nicht bezahlt. Seine Kundschaft wanderte langsam zur Konkurrenz ab. Fazit: Der wirtschaftliche Zusammenbruch stand unmittelbar bevor und die Stimmung war schlecht.

Was war geschehen? Nach seinem plötzlichen Ausfall konnten selbst Überweisungen, wegen fehlender Passworte und Codes, nicht bearbeitet werden. Die Familie gab zwar ihr Bestes, war jedoch überfordert. Was hier an allen Ecken und Enden fehlte, waren Kontakte, Adressen und Berechtigungen. Es fehlten Knowhow und Kompetenz. Das Unternehmen von Herrn F. trieb ohne Kapitän auf offener See.

Hilfe bei Beratern holen!

Auch wenn im Unternehmen bestimmte Zuständigkeiten verteilt sind, fehlt es am professionellen Blick für das Ganze, wie ihn nur der Chef hat. In Familienunternehmen wird in Notsituationen auf familiäre Netzwerke gesetzt. Diese sind mit der Vertretung des Chefs meist gnadenlos überfordert und das ist kein Wunder. Neben der persönlich schwierig zu bewältigenden Situation (Verlust oder lange Trennung), werden häufig Fristen und Termine nicht eingehalten. Diese Situation ist für jeden verständlich. Letztendlich werden sich aber alle Partner auf ihre Vertragsbedingungen berufen und kaum Kulanz zeigen. Beispielsweise wird die Bank diese Entwicklungen in der Bonitätsbeurteilung berücksichtigen und das Unternehmen in der Kreditwürdigkeit herunterstufen. Hilfe bieten können Unternehmensberatungen, wie zum Beispiel das hallesche Unternehmen „Die Beratungsmanufaktur“.

Die Firma hat einen persönlichen Notfallplan für Unternehmen entwickelt. Mit gezielter Vorbereitung und sofort einsetzbaren Handlungsanweisungen haben Unternehmen damit ein individuelles System der Risikovorsorge installiert. Ein Beispiel hierfür ist die folgende Checkliste, mit der jeder Unternehmer seinen Notfallkoffer packen kann. Sie gibt erste Hinweise, worauf Unternehmer bei der Erstellung eines NotfaIlplans und Unternehmenstestament beachten sollten, um damit sich, ihre Familie und ihr Unternehmen für den Ernstfall abzusichern.

 

 

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Autor: Marek Schwiesau

E-Mail: info@dieberatungsmanufaktur.de

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